Geschichten von Handankern, Möchtegernlöwen und Paraglidern - unsere Zeit in Kapstadt TEIL I
Wir waren in unserem Leben nun schon in vielen Städten. Von Neuseeland über große Teile Asiens und Nordamerika. In Europa kennen wir die meisten Regionen sowieso bereits.
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Dennoch hat es die Region Kapstadt geschafft, uns in den vergangenen 2 Wochen von den Socken zu hauen und reiht sich in unsere Top 3 auf der Welt ein (Vancouver und Lombok sind auch auf dem Treppchen). Mit ein wenig Abstand können wir uns sogar vorstellen, dass Kapstadt unser neuer Spitzenreiter wird.
Mittlerweile sind wir vom Hotel in unser AirBnB umgezogen. Jeden Morgen werden wir von einem Ausblick wie diesem geweckt:
Der morgendliche Gute-Laune-Ausblick
Was macht Kapstadt denn so besonders ? Wir glauben, man kann das Ganze in 4 Hauptgründe runterbrechen:
1) Die Menschen
2) Das Essen
3) Die Natur
4) Der digitale Fortschritt des Landes
Wir werden im Blogeintrag nicht langweilig chronologisch all die Ausflüge, die wir gemacht haben runterrattern. Das haben wir für unsere Familie bereits privat gemacht - im Blog wollen wir ein paar nette Anekdoten der Zeit hier teilen und das "Besondere" an Kapstadt herausstellen.
Die Südafrikaner - Die Antideutschen
Wir mögen Deutschland wirklich und wir leben bewusst ganz nah an den Dörfern, in denen wir aufgewachsen sind. Dennoch haben wir mittlerweile so viel von der Welt gesehen, dass wir es uns einfach andichten, uns ein wenig selbst auf die (unbequeme) Wahrheitsschippe zu nehmen im Vergleich mit Südafrikanern.
Im letzten Blog berichteten wir bereits, wie unglaublich kinderfreundlich die Locals hier mit Mathilda umgegangen sind. Das konnte man, wenn man ehrlich ist, auch ein wenig von einem der besseren Hotels in der Stadt erwarten. In Deutschland wird man oft komisch angeschaut, wenn das eigene Kind im Frühstücksraum umherrennt und auch mal ein wenig lauter ist. Man fühlt sich teilweise "schlecht" als Eltern, dass man andere Gäste stört. Mathilda aka "Simba" ist gerne genau so ein Kind. Sie will entdecken, und wenn sie mal nicht entdecken will, plant sie, was sie noch entdecken könnte. In unserem Hotel, in jedem Restaurant, Aufzug, Warteraum und AirBnB war Mathilda, genau wie alle anderen Kinder jeden Alters, schlichtweg eine Bereicherung. Bedienungen tanzten mit den Kids und die Gäste an den anderen Tischen sprachen sie auf ihr tolles Meerjungfrauenoutfit an. Da wir Mathilda zweisprachig erziehen, war es besonders toll für uns zu sehen, wie sie mit Menschen verschiedener Nationen ohne Probleme interagieren konnte. Man fühlt sich hier mit Kindern so, wie es sein sollte. Man bereichert die Gesellschaft mit lebendigen, tollen und abenteuerlustigen Kindern.
"Sadik" - der immer freundliche Hotelmitarbeiter aus dem Hyatt
Als Beispiel möchten wir hier Sadik nennen. Seines Zeichens in der 4. Generation in Kapstadt lebend. Sein Urgroßvater war der Imam in der Moschee um die Ecke des Hotels. Sein Großvater war ebenso Imam. Sein Vater trat wiederum in diese "Imam"-Fußstapfen nur Sadik hatte anderen Pläne. Er wurde in jungen Jahren Freiheitskämpfer unter Nelson Mandela und kämpfte gegen die Apartheid, Rassentrennung und Unfairness in der Südafrikanischen Gesellschaft. Später arbeitete er sich vom einfachen Kofferträger in diesem Hyatt Hotel bis zum Chef des gesamten Serviceteams vor. Sadik und Mathilda wurden beste Kumpels. Mathilda musste bei jeder Rückkehr am Abend von ihren Abenteuern berichten. Sie spielte mit Sadik Pinguinweitwurf (sie hatte einen Plüschpinguin geschenkt bekommen). Sadik kam an seinem freien Nachmittag extra ins Hotel um Mathilda beim check-out Goodbye zu wünschen. Im Übrigen studiert Sadiks Sohn im Moment den Islam. Wenn alles glatt läuft wird er wieder der Imam in der heimatlichen Moschee in Kapstadt Stadtteil Bo-Kaap. Man merkte Sadik mit jedem Wort an, wie stolz er auf seine Familiengeschichte war - wir finden - zu Recht.
Grundsätzlich sind Südafrikaner, und scheinbar auch alle Touristen hier extrem kontaktfreudig. Man kommt eigentlich immer in ein Gespräch an der Bar. Es gibt immer ein wenig Smalltalk in der Warteschlange oder gar im Aufzug. Wir wohnen aktuell in der 24. Etage eines Hochhauses im AirBnB. die Aufzugfahrten sind dementsprechend lang. Kommt es mal nicht zum Smalltalk im Aufzug kann man sich relativ sicher sein, dass die anderen Leute aus Deutschland kamen - oder Russen waren.😁
Natürlich funktioniert hier nicht alles perfekt. Der Strom fällt 1-2 mal pro Tag aus. Teilweise ist das Personal im Service nicht perfekt geschult und vergisst auch mal die Getränke. Doch genau deshalb, oder auch notgedrungen, präferiert man hier eine total angenehme relaxte Stimmung bezüglich Pünktlichkeit und Perfektion. Diese Stimmung färbt auch total auf uns ab. Wir planen unsere Tage nicht genau, wir machen eben das, auf was wir gerade Lust haben. Verspätet sich irgendwas, dann haben wir tolle Familienzeit gewonnen um irgendwas zu spielen. Verschlafen wir unseren Ausflug zum Tafelberg - dann sind wir eben ausgeruhter am Abend und können das Nightlife länger genießen.
Am Auffälligsten finden wir aber, dass man hier grundsätzlich vom guten im Menschen ausgeht. Man ist grundsätzlich hilfsbereit und man denkt viel weniger transaktionell als zwischen Nordsee und Alpen.
Als Beispiel wollen wir gerne folgende Anekdote mit euch teilen.
Am letzten Tag im Hyatt Hotel musste ich, morgens gegen 9 Uhr unseren Mietwagen abholen. Warum einen Mietwagen? Wir wollten auch die Region um Kapstadt erkunden, das würde mit Uber oder eigenen Fahrern einfach zu teuer und unflexibel werden. Mathilda und Susan blieben im Hotel am Pool. Ich ging bei bereits knapp 30 Grad die 15 Minuten bis zur Station von Sixt zu Fuß. Sixt muss ja für deutsche Qualität stehen, bei Sixt sollte doch alles militärisch perfekt ablaufen und reibungslos funktionieren, dachte ich mir....Sixt befindet sich jedoch in einem Joint Venture mit einem Südafrikanischen Unternehmen namens SANI. SANI ist vermutlich auch der Teil des Joint Ventures, welcher sich in den Serviceprozessen durchgesetzt hat.
Ich kam bei drückender Hitze am Sixt-Office in der Innenstadt an. Die Station war mitten an einer super belebten Kreuzung. Die Garage, in denen die Autos geparkt und geputzt wurden, war direkt nebenan und erlaubt es nur einem Fahrzeug entweder rein-oder rauszufahren. Das Büro zum Anmieten hatte in etwas die Größe und Temperatur eines Gefrierfachs im handelsüblichen Kühlschrank von Siemens. Ich betrat das Büro, imminent gefror mein Schweiß aufgrund der circa minus 29 Grad Celcius. Vor mir war eine Schlange von ungefähr 5 (vermutlich Deutschen Anmietern).
Undercoverfoto aus dem Büro von SANI SIXT des deutschen Touristenbeinkleids
Obwohl alle bereits eine bestätigte Reservierung hatten, dauerte jede einzelne Anmietung bis zur Übergabe des Wagens lockere 30 Minuten. Hinter dem Tresen war eine ca. 18 jährige Nachwuchspocahontas. Eine wirklich sehr bemühte, aber eben noch wenig erfahrene Mitarbeitern setzte man also dem deutschen Anmieterrudel aus. Ich sage euch, wir haben wieder eine komplettes Orchester des arischen Dummsülzes zelebriert. Ich hörte Sätze wie
"Sind in der Versicherung Schäden verursacht durch Elefanten inkludiert?" Antwort Pocahontas: "Sie haben glaube ich größere Probleme als ihre Versicherung, wenn ein Elefant ihr Auto attackiert"
"Ich möchte kein japanisches Auto" - Pocahontas: "Ist denn ein chinesisches in Ordnung?" Die Gesichtsfarbe meines Landsmanns sah plötzlich aus wie Sonnenbrand - ich schmunzelte müde in mein Eis-Schweiß-Bärtchen hinein.
Ich stellte fest, dass hinter mir in der Schlange ein Südafrikaner stand. Ich fragte ihn, ob er mit den Platz freihält, weil es mir schlichtweg in der arktischen Sixt Filiale zu kalt war. "Natürlich" - ich holte mir einen Kaffee um die Ecke und setzte mich in die Sonne.
Schließlich war es Zeit für mein Tete á Tete mit der freundlichen Mitarbeiterin. Wie bereits beobachtet, konnte man die Geschwindigkeit der Sachbearbeitung nur mit dem Kalender messen. "Die junge Dame hat definitiv keinen Stücklohn"- dachte ich mir, in meinem, durch das BWL Studium und Job geschädigten Hirn.
Ich hatte die Kategorie "Toilette mit Motor und Spiegeln" gebucht - kleinste Kategorie. Wir würden viel in der Stadt unterwegs sein, wir brauchen keinen großartigen Platz für Tagesausflüge. "Wir haben einen VW Polo für sie" sagte mir die Südafrikanische-Sani-Sixt-Service-Sabine (Sorry, wollte mal wahllos eine Alliteration einbauen).
VW POLO ? Super, dachte meine BRD Seele. Deutsches Fabrikat. Da weiß ich, was ich habe. Da weiß ich, wie der Wagen funktioniert. Wenigstens nicht so ne chinesische Mistbude.
"Oh warten sie, sie haben ja den Diamantenen Status bei Sixt, dann müssen wir Ihnen ein Upgrade geben" MÜSSEN ? Ich mein, ok wenn sie insistieren. Nur bitte nicht so ne Mistbude wie die, die sie vorhin Detlef, mit den weißen Socken in den Sandalen, aus Paderborn aufgeschwatzt haben. Ein Upgrade ohne den Simba-Move aus dem vorigen Beitrag zu bekommen ist also theoretisch auch möglich.
Wir haben einen Toyota Corolla Cross für sie. TOYOTA ? Japaner, hm müsste auch gehen. Kenn ich aus Gran Turismo von der Playstation V. Auf X Beschleunigen, mit Viereck bremsen. Läuft, nehmen wir. Es ist ein Automatik - sehr gut für den Linksverkehr in Kapstadt da ich mit Links in etwa so geschmeidig schalte wie ein von Arthritis im Handgelenk im Endstadium befallener Metzger.
Unser Toyota, standesgemäß versuche ich auf der falschen Seite des Autos einzusteigen
Nach 15 weiteren Minuten (es war viel Verkehr vor der Einbahn-ein-und-Ausparkgarage) stellt mir der Fuhrparksüdafrikaner den Wagen hin. Kaum Schäden, auf geht es - hat ja alles nur 2 Stunden gedauert. Der Wagen war zudem das brandneuste Model und hatte wenige Kilometer runter.
Ich miete recht häufig Mietwagen in diversen Ländern an. Ich bilde mir ein, ich gewöhne mich schnell an neue Autos und komme damit zu Recht. Wie oben beschrieben herrscht in Südafrika Linksverkehr (Zur Hölle mit euch dämlichen Kolonialbriten!). Ich bin schon ab und zu mal links gefahren, doch jedes mal ist es wieder blöd und unangenehm. Sehr unangenehm wird es, wenn der Start der Fahrt sofort direkt im Stadtzentrum zwischen hupenden Südafrikanern stattfindet.
Ich fuhr Rückwärts zurück auf die Kreuzung, merkte aber bereits, dass das Auto recht ruckelig fuhr und nach 5 Sekunden piepste. Souverän wie immer betätigte ich an der ersten Kreuzung den Scheibenwischer statt des Blinkers. Ich schleppte den Wagen um die erste Ecke und erkannte erst jetzt dass ein rotes "P" im Display leuchtete. Einen guten alten Handanker, den man in bester Handbremsenmanier einfach in der Mitte lösen konnte hatte die Nippon-Schüssel nicht. Es musste also irgendwo eine elektronische Handbremstaste geben dachte ich mir. Ich ruckelte und zuckelte das Auto im Headbangerstyle bis an den Seitenstreifen der Straße. Ich begann das Suchen nach dem "P" Button im Auto. Links nix, rechts nix. Es klopfte an die Scheibe. Eine Politesse fragte mich freundlich, was genau mein Plan war. Ich klagte ihr mein Leid - sie schmunzelte und lies mich noch weitere 3 Minuten suchen.
Ich googelte
"Toyota Corolla Handbremse" - Ich erhielt Bilder einer altmodischen Handbremse
"Toyota Corolla Red P Button Flashing" - Google erklärte mir, dass das rote Leuchten bedeutete, dass die Handbremse noch angezogen sei - DANKE
"Toyota Corolla Release electric Handbreak" - ich sah nur Videos von älteren Modellen des Toyotas.
Es klopfte wieder an die Scheibe. In für Südafrikaner sehr deutlichen Worten wurde mir gesagt, dass ich nun entweder fürs Parken bezahlen solle oder mich vom Fleck bewegen darf.
Ich headbangte noch ein mal komplett ums Karee und stand schließlich wieder vor der Einbahnstraßenausfahrt der SANI SXIT. Ich blockierte dabei die halbe Kreuzung, hinter mir hupten zahlreiche Leute (vermutlich alles Almans bei der Mietwagenrückgabe). Vorne winkte der SIXT-Mensch mit den Armen, dass ich hier nicht halten konnte. Oh doch konnte ich. Ich kann hier sogar super halten, sogar meine elektrische Handbremse habe ich angezogen, du Lappen!
Der winkende Mensch, konnte mir jedoch bei meiner Frage nicht helfen, ich denke mal er ist nur Ausparkexperte. Ich ging wieder in das Tiefkühlbüro und drängelte mich vor bis zu Pocahontas. Im Hintergrund bemerkte ich die eisigen, deutschen Blicke der in der Schlange stehenden.
"Wer kann mir den Flott helfen und zeigen, wo ich die elektronische Handbremse an der Karre gelöst bekomme ?"
"Elektronisch?" fragte Pocahontas. Sie stiefelte mit mir mit circa 0,1323 Km/h nach draußen, steckte ihr giraffenförmigen langen Beine in den Fußraum des Autos und latschte auf ein mir vollkommen unbekanntes drittes Pedal im Fußraum. Die Handbremse war gelöst. Ich war peinlich berührt. Ein HOCH AUF SANI SIXT !
Ganz links, weiter oben als die anderen Pedale: Die sagenumwobene Handbremse
Ich kam nach diesem wahren Abenteuer zurück zum Pool ins Hotel. Ein bisschen stolz war ich dennoch auf meine gezeigte Leistung. Sofort präsentierte ich Mathilda unser neues Auto für die kommende Woche. Mathilda schaute plötzlich traurig. So traurig, wie es einen als Vater nur das Herz zerreißen kann "Ich wollte doch ein rotes Auto, Papa". Ich war bedient.
Meine Damen beim Schwimmtraining bei meiner Rückkehr
Das Essen in Kapstadt - Gourmetessen im Streichelzoo
Was uns total positiv in Kapstadt überrascht hat war jedoch die Essensqualität. In Erfurt kochen wir sehr häufig mit unserem Thermomix. Er erleichtert uns einfach alles, wir haben unsere 7-8 Lieblingsgerichte, die wir im Schlaf kochen können. (keine Angst, jetzt kommt gleich kein Vorwerk-Werbelink). Susan bereitete sich also zu Hause bereits auf die Zeit ohne unseren kleinen "Thermi" vor. Wir konnten ja unmöglich jeden Tagen Mittags und Abends essen gehen.
Die ersten Tage im Hotel hatten wir das Frühstück mit gebucht. Wir schliefen oft recht lange und aßen recht ausgiebig und mussten somit eigentlich nur Abends wirklich Essen gehen. Wir suchten unsere Restaurants recht einfach mit folgendem Filter in Google heraus:
- fußläufig innerhalb 10 Minuten erreichbar
-Preisekategorie maximal 3 von 5 Dollarzeichen (als günstig bis mittelmäßig)
- Bewertungen mindestens 4 von 5 Sternen
So besuchten wir eine bunten Blumenstrauß an Restaurants - Japaner, Italiener, Tansanianer, Steakhouse, Poke Bowl, Stammkneipe des Tennisvereins...
Egal wo wir waren, das Essen war IMMER herausragend gut. Wir wissen nicht woran das liegt, außer dass die Kapstädter einfach entweder mehr Wert auf tolle Ernährung legen oder es hier mehr Konkurrenz gibt. Egal, wir genießen hier jeden Restaurantbesuch. Das verrückteste ist jedoch, dass wir eigentlich immer nur rund 25 Euro, inklusive der Getränke, zahlen . Danke auch hier nochmals an die Euro-Geldpolitik von Frau Lagarde! Irgendwie kollidieren hier das niedrige Lohnniveau, der relativ gesehen starke Euro und das hohe Niveau der Küchen hier und erzeugen einen für den Kunden unschlagbaren Mix.
Wie flächendeckend gut das Essen ist zeigt wohl, dass wir eine unserer besten Mahlzeiten in einem Restaurant, welches in die Piggeldy-Higgeldy-Streichelzoofarm integriert war (no joke, das Ding heißt so) hatten.
Und hier das charmante Essen, welches wir uns mit dem oben gezeigten Ausblick gönnten:
Das "Surf and Turf" des Streichelzoos - ich hoffe, dass keines der gestreichelten Tiere hier verarbeitet wurde.
Die "Imhoff Farm" können wir grundsätzlich uneingeschränkt empfehlen. Außer diese eine Gans, die Mathilda beim füttern in den Finger gezwickt hat. Die finden wir doof, soll ich von Mathilda ausrichten.
Am Folgetag waren wir im Botanical Garden in Kirstenbosch. Ein weiterer vollkommen unwirklich schöner Ort:
Susan fasste den Garten als "EGA, nur in viel viel besser" zusammen. Auf der Ega in Erfurt bekommt man, wenn man Glück hat, eine überteuerte Bratwurst oder Kartoffelsalat aus dem Plastikeimer. in Kirstenbosch erhält man folgendes zelebriertes Essen (Video):
Schienbeinfilet mit Brokkoli
Ich aß das Rinderfilet gefüllt mit Paprika und Pilzen an Käsesosse - unglaublich lecker.
Auch hier erlaubte sich das Restaurant für uns 3, inklusive Flasche Wasser, 25 Euro zu fordern. Ich muss einfach jedes mal wieder schmunzeln.
Schnell entschieden wir uns also ,speziell jetzt auch im AirBNB, fast zu jeder Mahlzeit in ein Restaurant zu gehen. Ein großer Teil des Charmes der Südafrikanischen Küche - die Weine - lassen wir im Moment sogar noch außen vor.
Stattdessen haben wir als Sundowner ein lokales Getränk namens Savanna für uns entdeckt:
Cider-Savanna - mit Blick von unserer Poolterasse im AirBnB
Kulinarisch hat Kapstadt also absolutes Suchtpotential - speziell in Kombination mit den tollen Menschen, welche in den Restaurants arbeiten.
Am ersten Abend im AirBnB war Susan im lokalen Sparmarkt einkaufen. Für ein bisschen Toast. Eier, Butter, Joghurt, Aufstrich, Gemüse, Obst und einen Orangensaft haben wir .... ihr habt es erfasst: 25 Euro bezahlt 😁
Das soll es erst mal für das kurze erste Update aus Kapstadt gewesen sein. Wir hoffen, dass wir in 2 Tagen bereits den zweiten Teil, in dem es um die Natur hier (und die ist wirklich unfassbar toll) und den Konflikt zwischen Armut, Reichtum und der fortschrittlichen Technologie hier gehen soll, veröffentlichen können. Seid gespannt auf Susans Paraglidingflug über Kapstadt, unseren Besuch der Pinguine und wie Mathilda Seelöwen schamlos entlarvt hat.
Wir freuen uns wirklich über eure zahlreichen Kommentare und Nachrichten über WhatsApp, Instagram oder Facebook.
Bis dahin, viele Grüße von
Mathilda, Susan und Peter
Foto vom Boulders Beach - im Hintergrund: Pinguine
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