Mittwoch, 22. Januar 2025

Klopapierrollen im Flugzeug - die Anreise nach Kapstadt

 Wir sind nun bereits 5 Tage in Kapstadt Zeit für einen lockeren Rückblick auf unsere Anreise...




Die Vorbereitungen umfassten natürlich auch, dass wir Mathilda auf das Kommende einen Ausblick geben wollten. Speziell Susan gab sich wie immer mit dem (Rester)-Essen und den Spielen zu Hause besonders Mühe.


Löwen-Rester-Essen

Leseutensilien und Figuren


Die heimische Safari


Der Abreisetag war gekommen. Als wir gegen 16 Uhr die Haustür verließen startete ich meine Stoppuhr auf dem Telefon, beim Eintreten im Hotelzimmer in Kapstadt stoppte ich die Uhr - es war eine wirklich lange Anreise...

                        Fast 24h Tür zu Tür

Doch gehen wir das Ganze chronologisch an. Freundlicherweise brachte uns unser Nachbar und Freund Marcel zum Hauptbahnhof in Erfurt. Wir hatten recht viel Gepäck, zum Glück hat Marcel recht viel "Auto" und so passte alles ohne Probleme in den Wagen.


Unser Gepäck im heimischen Aufzug



Marcel mit seinem Bürgermobil

Tilda war natürlich total aufgeregt, dass es nun endlich losging. Ich hatte aus Versehen Plätze im Ruhebereich des ICE gebucht, von Ruhe hatten die 2 anderen Passagiere in der kleinen Kabine nicht wirklich viel. Tilda hatte Mittelungsbedürfnis und wechselte immer wieder zwischen aus dem Fenster schauen und Eltern-mit-Fragen-löchern. Irgendwann kurz nach Fulda schaffte es Susan schließlich, dass Mathilda, welche an diesem Tag keinen Mittagsschlaf machte, durch den Zug getragen werdend, einschlief. Man muss dazu sagen, dass hat Susan gefühlt die ersten 2 Jahre von Tildas Leben so gemacht, da die Prinzessin aus Prinzip nicht anders einschlafen wollte. Mittlerweile merkt man dem Nachwuchs schon an, dass sie

a) gewachsen ist
b) Gerne auch mal isst - wenn es etwas Süßes ist, oder toll dekoriertes, oder etwas Süßes, welches toll dekoriert worden ist




Spannende Zugfahrt


                                                           
Kurz vor der Ankunft in Frankfurt, nach einem kurzen Nickerchen

Folglich kam Mathilda recht ausgeschlafen und Susan bereits ziemlich ermüdet am Flughafen in Frankfurt an.

Die Schlange am Schalter der Ethiopian Airlines zog sich gefühlt bis circa zum Frankfurter Westkreuz. Glücklicherweise gab es einen separaten Schalter für Möchtegernwichtige Leute der Business Class und dort stellten wir uns an. Nun sahen wir 3 nicht gerade aus wie wichtige Geschäftsleute sondern eher wie eine moderne, Thüringer Version der Flodders. Ich reise aus Prinzip in Langestrecke nur im Hartz IV Trainingsanzug. Mathilda war das Nickerchen noch ins Gesicht gemalt und Susan war vollgepackt mit Einhornrucksack und einem an der Seite baumelnden Elsa-Basecap. Folglich fragte uns er Schaltersteher (die Flughafenvariante des Türstehers) ein wenig ungläubig ob wir denn richtig stehen würden. Wir zeigten ihm unsere Tickets am Handy und wir checkten ein. Selbstsicher checkten wir auch den Kinderwagen bis Kapstadt ein - warum sollten wir denn auch einen Kinderwagen auf dem kurzen Stopp in Addis Abeba brauchen ? Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte.

Ich kenne mich am Flughafen in Frankfurt recht gut aus. Ich bin das, was man wohl Vielflieger nennen dürfte. Ich wusste bereits, dass wir mit unserem Ticket Zutritt in die Lufthansa Business Lounge bekommen würden - jedoch wusste ich auch, dass wir leider nicht in die noch bessere Lufthansa Senator Lounge dürften, da ich nur einen Gast in diese Lounge mitnehmen darf. Mathilda und ich einigten uns darauf, dass wir Mama mitnehmen wollten. Wir mussten kreativ werden.

Wir peilten wir den ersten Versuch des "Simba Moves" an. Jeder von euch kennt bestimmt noch den Film der "König der Löwen" - für unsere Reise natürlich ein sehr passender Film. In diesem Film erinnert ihr euch bestimmt noch an die Szene in der ein Affe den Neugeborenen Simba, das Löwenbaby, für das Fußvolk in die Luft hält um zu verkünden, dass ein neuer König geboren sei:

 Die besagte Szene aus der König der Löwen

Vor jeder Lounge am Flughafen steht ein sogenannter "Loungedrache" - ein Angestellter welcher prüft, ob man denn Zutritt hat. Wir gingen also schnurstracks auf besagten Drachen der tollen Senator Lounge zu. Er scannte unsere Tickets und guckte leicht mürrisch. Ich schnappte mir Mathilda und bat sie das süßeste Gesicht aufzusetzen. Im Hintergrund schaute Susan ganz dropsig. Ich hob Mathilda - eben genau wie Simba - hoch und fragte den freundlichen Mitarbeiter ob er denn nicht eine Ausnahme machen könnte, da ich nur einen Gast, und eben nicht 2 mit in die Lounge nehmen dürfe. Nach langem Zögern und dem Suchen nach Ausreden hatte Mathilda den netten Drachen allerdings besiegt und die Zugbrücke wurde heruntergelassen. Den Simbamove werden wir wohl noch ein paar mal bringen.... zur Perfektion fehlt eigentlich nur noch, dass Susan im Hintergrund laut "NAAAAAAAAAAAASIIIIIIIIIPENNNNNNNNJAAAAAAAA" schreit. Wir arbeiten dran.

Mathilda bekam für ihre Charmeoffensive die versprochenen Gummibärchen (natürlich hübsch dekoriert), Susan einen Mojito.

Foto aus der Lounge

Ich bin mir sicher die Lufthansa bereut diese Entscheidung bis heute - Mathilda war jetzt wach. So richtig wach. Sie rannte in der Lounge Runden, die Lounge ist übrigens wirklich groß. Sie räumte das Zeitschriftenregal leer, sie staubte eine Lufthansa-Trinkflasche für Kinder ab und füllte und leerte sie komplett. Zum Glück war nach 45 Minuten bereits Boarding.

Hier geht mir dann immer das Herz auf. Ich fliege wirklich gerne, für mich ist es immer eine Auszeit um in Ruhe mal Filme zu gucken oder dösig aus dem Fenster zu spähen. Stolz bin ich dann natürlich wie Oskar, wenn Mathilda ganz selbstsicher über die Jetbridge alleine Richtung Flugzeug marschiert und ihr Trainingsanzugspapa und die Einhornmama nicht hinterherkommen.

Mathilda auf dem Weg zum Flugzeug



Der Sitz musste gleich ausprobiert werden nach dem Einsteigen

Susan und Mathilda hatten zusammenhängende Sitze im Mittelblock, nahezu also ein Doppelbett. Ich "gönnte" mir einen Platz am Fenster. Schnell hatte Mathilda herausgefunden, wie der Sitz zu bedienen war und der Touchscreen des Entertainmentsystems war ja auch im Prinzip wie das Ipad von zu Hause. Auch die Trennwand zu ihrer Mutter, gerade wenn sie wieder mal etwas wollte, konnte zügig sicher nach oben gezogen werden.

Um uns herum saß eine Gruppe von locker 6-7 sympathischen Westfalen auf dem Weg nach Tansania. Mathilda wurde natürlich gleich wieder der Star der Kabine. Wir starteten pünktlich. Ich baute den Sitz gleich in ein Bett um und wollte so viel wie möglich schlafen. Den Zweiten Flug würde ich nur in Economy Class sitzen, also wollte ich jetzt bereits Energie tanken. Mathilda und Susan nahmen das Abendessen gerne an. Leider war Mathilda weiterhin sehr wach und so war an Schlaf für sie und Susan nur wenig zu denken. Mathilda unterhielt die Kabine bis spät in die Nacht hinein und schlief nur kurz vor der Ankunft in Addis ein. Ich schlief den kompletten Flug, bis 20 Minuten vor der Landung, durch.

        


                                                                      Mathilda beim Abendessen


Mathilda beim Nickerchen mit "Rosalie"

Wenn Mathilda ein mal schläft, und nicht wirklich motiviert ist aufzustehen, dann schläft sie wie ein Stein - ein schwerer Stein - ein müder, schwerer Stein. Wir entschlossen uns den Stein nicht zu wecken, sondern das kleine Steinchen zu tragen. Es entwickelte sich wieder einer dieser Momente in denen Mütter einfach über sich hinauswachsen. Susan wuchtete Mathilda über die Schulter und trug sie nicht nur aus dem Flieger heraus, sondern auch die locker 500 Meter durch den Flughafen bis zur Sicherheitskontrolle. Hier spielten wir "Mathilda wechsel dich" - Susan übergab mir Mathilda, dann ging Susan durch die Security, dann übergab ich Mathilda an Susan und entleerte meine Taschen an der Schleuse. Der Stein schlief. EIN KÖNIGREICH FÜR EINEN KINDERWAGEN dachten wir uns...eben jener war jedoch bereits auf dem Weg in unseren Anschlussflieger.

Mathilda beim Aussteigen aus dem Flieger

Susan schleppte Mathilda nochmals weiter bis zur Lounge in Addis Abeba. Ich merkte, wie ich recht kurzatmig geworden war und leicht anfing zu schwitzen. Ich trug eigentlich "nur" 2 Rucksäcke und eine Toniebox. Ich erinnerte mich an Haile Gebreselassie. Seines Zeichens 10.000 Meter Olympiasieger aus Äthiopien. Eben jenem Land, in dem wir gerade gelandet waren. Eines seiner Geheimnisse, welches im TV immer wieder erzählt worden war, ist dass er als Kind jeden Tag 8 Kilometer in die Schule gerannt ist und abends wieder nach Hause - und das auf 2.500 Metern Höhe !!!





Der Nationalheld Äthopiens - Haile Gebreselassie


Ich googelte wie hoch denn der Flughafen von Addis Abeba über dem Meeresspiegel war - 2.334 METER. Das ist fast ein Gletscherskigebiet in den Alpen. Nicht verwunderlich, dass ich langsam außer Atem war. Vor mir schritt jedoch Susan Mamaselassie im strammen deutschen Stechschritt Richtung Lounge. Beide legten sich auf eine bequeme Liege und ruhten respektive schliefen für 30 Minuten weiter. 


  Kurze Zwischenpause in der Lounge


Wir genossen beide einen recht starken äthiopischen Kaffee und wuchteten dann Mathilda und Handgepäck Richtung nächstem Gate. Ich brachte beide an ihren Platz, Simba schlief weiterhin und hatte somit von Äthiopien gar nichts mitbekommen. 

Ich verstaute das Gepäck in der Business Class, bevor ich mich auf den "Walk-of-shame" bis tief nach hinten in die Economy-Klasse machte. Reihe 27, Gangplatz. Der Flieger war vollkommen ausgebucht in Economy. Die beiden Plätze innen neben mir waren initial noch frei. Doch dann kam eine junge Frau, vermutlich afrikanischen Ursprungs, komplett in Schwarz gekleidet und verschleiert und bat mich aufzustehen, sodass sie ihren Platz einnehmen durfte. Kurz vor dem Schließen der Türen kam noch Reihennachbar Nummer 2 hinzu. Ein ebenso junger, vermutlich Äthiopischer Möchtegern-Gangster Rapper. Der interessante junge Mann trug sogenannte Grillz. Grillz sind im Prinzip das was im Mund überbleibt, wenn man in relativ heißes Edelmetall beißt und überlebt. Na das konnte ja eine tolle 6-stündige Reise werden.

Wir hoben ab und nach circa einer Stunde wollte ich meine Damen in der gehobenen Klasse besuchen. Ich kämpfte mich vor bis zur Galley, öffnete vorsichtig den Vorhang der finanziellen Rassentrennung doch dann packte mich die Hand einer Flugbegleiterin "Sir, you cannot go there!"

"Ja, doch kann ich. Ich will nur kurz meine Frau und Tochter besuchen." murmelte ich "Sir I am sorry, it is forbidden" wurde mir freundlich klar gemacht.

"Ich werde echt nur 2-3 Minuten gucken ob bei den beiden alles in Ordnung ist und dann komme ich gleich wieder. Ich esse nix, ich trinke nicht. Ich gehe nicht aufs Töpfchen." Versprochen. Nach langer Diskussion durfte ich in die Business-Kabine zu meiner Familie. Ich kam um die Ecke, beide hatten den Sitz zu einem Bett umgebaut und pennten wie die Lämmer. Super, schön, dass ich hier auf 10.000 Metern Höhe diese nutzlose Diskussion geführt habe.

Ich drehte mich wieder um, versuchte den Blickkontakt mit der Flugbegleiterin zu verhindern und setzte mich wieder in die alte Umgebung zur Bestatterin und dem Zentralafrikanischen Nachwuchs-Snoop-Dogg. Ich verbrachte die restliche Flugzeit mit der Arbeit und einem kleinen Nickerchen.

Mathilda beschäftigte sich gut mit dem Torten-Backen-Game später im Flug


Mathilda wurde schließlich auch mal wieder wach und unterhielt laut Susan die vordere Kabine auch wiederum sehr gut. Alternativ spielte sie die Spiele auf dem Bildschirm, hier machte sich vor allem das Trainingslager in "Angry Birds" bei Uroma Helga bemerkbar. Ich hatte Susan bereits empfohlen, das Äthiopische Nationalgericht "Injera" zu probieren. Man bekommt Injera auf Flügen ab Addis Abeba in der Business Class serviert. Injera sieht recht gewöhnungsbedürftig aus. Ich beschreibe es immer als traurige Eierkuchen, doch Susan hatte eine noch passendere Beschreibung: "Klopapierollen". Eben jene Rollen dippt man mit der Hand in diverse Curryartige Beilagen und hat ein sehr köstliches Mahl.


Klopapier mit Fleisch

Mathilda wollte von den Klopapierrollen nichts wissen und aß lieber eine doppelte Portion Nachtisch und Früchte. Es war endlich Zeit zu landen, die Vorfreude stieg, denn selbst der Anflug auf Kapstadt ist bereits der absolute (Ausblicks-)Knaller.

Augenöffnend war sicher, dass neben uns eine alte Iljuschin Maschine geparkt war mit der Aufschrift "Antartica". Wir waren also mittlerweile so weit in der Südhalbkugel angekommen, dass man von hier aus locker in die Antarktis fliegen kann. Beeindruckend....gerade bei den nun herrschenden 30 Grad in Kapstadt.



Die antarktische Iljushin


 Wir landeten pünktlich, Susan und Mathilda durften als Erste aussteigen. Wir hatten vereinbart, dass sie gerne bereits Richtung Immigration und Gepäckband vorlaufen sollten. Ich würde mit dem gros des Handgepäcks nachkommen. In Kapstadt kommen oft recht viele internationale Flüge zeitgleich an, sodass die Einreise recht lange dauern kann. Das wollten wir Mathilda nicht nach einem solch langen Flug antun. Ich verabschiedete mich von meinen Sitznachbarn und wünschte Ihnen viel Spaß auf der Beerdigung respektive nächstem Rap-Battle. Als ich bei der Immigration ankam waren Mathilda und Susan bereits nahezu ganz vorne an der sehr langen Schlang angekommen. Der Deutsche in mir kam durch - ich befolge Regeln. Ich stelle mich an. Ich halte mürrisch das Maul. Folglich wurden wir dann erst 30 Minuten später wieder als Familie wiedervereinigt. Susan hatte bereits sogar das ganze Gepäck vom Band gefischt und wir waren ready2go.

Schnell holten wir uns noch 2 Südafrikanische Simkarten und die lokale Währung "Rand" und trafen unseren vorab gebuchten Fahrer "Guershawn". Glaubt mir, Susan und ich haben den jungen Mann locker 24 mal gefragt, wie denn sein Name sei. Wir haben uns schließlich einvernehmlich auf "Guershawn" zum Wohle dieses Reisetagebuchs geeinigt.

Guershawn machte einen guten Job, er war total freundlich und hilfsbereit. Nur hatte ihm seine Vermittlungsfirma wohl eine kleine Fehlinformation übermittelt: Guershawn holte uns mit einem 10-Sitzerbus inklusive Anhänger für Gepäck ab. Er hatte mit einer 10-köpfigen Reisegruppe gerechnet. So hatten wir wenigstens Platz auf dem Weg ins Hotel.

Guershawn mit unserem Familienbus samt Anhänger

Wir kamen nach 25 minütiger Fahrt in unserem Hotel - dem "Hyatt Regency" an. Der Portier staunte nicht schlecht, als aus dem Bus nur wir 3 Tröpfchen ausstiegen und auch der Anhänger leer war. Ich hatte das Hotel mit Punkten gebucht. Hotelpunkte, welche ich in der "Hyatt" Hotelkette gesammelt hatte. Vor Allem während Aufenthalten in Ulm. Ich kann also in Kapstadt in einem tollen Hotel kostenlos mit der Familie übernachten, weil ich an der Donau beruflich unterwegs war. Immer wieder spannend diese Loyalitätsprogramme.

Ich hatte eine Junior Suite gebucht. Großes Zimmer, Loungezugang, hohe Etage mit Ausblick. Uns schlug gleich beim Betreten des Hotels zum ersten mal die unglaubliche Kinderfreundlichkeit Südafrikas entgegen. Mathilda wurde von jedem Hotelangestellten mit High Fives begrüßt und jeder verwickelte sie in ein Gespräch. Ich witterte meine Chance. Der Simba Move Reloaded -  Mathilda schaute über die Theke. Verzauberte die Eincheckfrau und zack hatten wir ein Upgrade auf die größte Suite des Hauses. Diese Suite hat einen eigenen Arbeitsplatz für mich. Einen Esstisch/Konferenztisch, 2 Badezimmer und Schlafzimmer und ist ungefähr so groß wie Erfurt/Gispersleben. Guter Start.


                                                                      


                                                            

Blick vom Hotel

Nach dem groben Auspacken machten wir uns auf dem Weg etwas zu essen. Südafrika ist so eine dermaßen internationale Stadt mit einem hohen Anspruch an die eigene Esskultur, dass man hier nicht nur sehr gut afrikanisch sondern eben auch sehr gut Asiatisch, Europäisch oder Südamerikanisch essen kann. Wir entschieden uns am ersten Tag für ein kleines Restaurant um die Ecke, welche Ramen, also japanische Nudelsuppen, servierte. Wir schlängelten uns durch ein Café, über eine wacklige Holztreppe bis hoch in den versteckten Raum des besagten Suppenrestaurants.


Das versteckte Suppenrestaurant


Auch hier waren wir vor allem vom tollen, unkomplizierten Umgang von allen Gästen und Angestellten mit Mathilda begeistert. Alle machten ihre Späßchen mit ihr, schnell waren von diversen Quellen ein paar Zettel Papier und Stifte organisiert und Mathilda wurde unterhalten. Der Restaurantbesitzer, seines Zeichens optisch eine Mischung aus Johnny Depp und Parodontose war einfach nur klasse. Er hatte sogar spezielle Stäbchen für Kinder im Angebot, sodass Tilda mit uns zusammen die Suppe mit den dicken Nudeln genießen konnte. (Das Restaurant heißt "Bodega Ramen").

Gesättigt und müde fielen Mathilda und Susan ins Bett. Zum Glück ist der Zeitunterschied zur Heimat nur eine Stunde, sodass wir ohne Jet Lag gleich mit Vollgas in den Urlaub starten können. Ich buchte noch schnell ein Hop-on / Hop-Off Busticket für die folgenden 2 Tage und klappte schließlich auch den Laptop zu.

In den folgenden Tagen werden wir über unsere ersten 1.5 Wochen in Kapstadt berichten, welche ein absoluter Traum sind. Danach wird es, versprochen, auch tierreicher und safariger. In diesem Sinne verabschieden wir uns gerne nochmals mit dem Video des Titelsongs von König der Löwen. Denn sind wir mal ehrlich, den Soundtrack summt ihr doch seit der Passage mit dem Simba-Move weiter oben noch leise mit:




Mathilda, Susan und Peter











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